Das zentrale Strukturmodell in der Tragwerksplanung
Mehr Effizienz. Weniger Doppelarbeit. Schnellere Nachweise. Mit einem zentralen Strukturmodell Ihre Tragwerksplanung durchgängig optimieren: von der Modellierung bis zur 3D-FE-Analyse. Statt mehrere Modelle parallel aufzubauen, nutzen Sie ein durchgängiges Strukturmodell als Basis für alle Berechnungen, Nachweise und Varianten.
Warum ein zentrales Strukturmodell?
In der klassischen Praxis entstehen häufig mehrere Modelle: für Vorbemessung, FE-Analyse, Positionsstatik oder einzelne Bauteile. Dies hat doppelten Modellierungsaufwand, Inkonsistente Daten und Zeitverluste bei Änderungen zur Folge. Die Lösung: Ein zentrales Strukturmodell, das alle Informationen bündelt und direkt für Analyse und Bemessung genutzt wird.
✔ Einmal modellieren
✔ Direkt analysieren
✔ Mehrfach profitieren
Strukturmodell modellieren
Der erste Schritt legt den Grundstein für eine effiziente Tragwerksplanung: das zentrale Strukturmodell. Wird zu Beginn der statischen Bearbeitung in die Modellierung eines Strukturmodells investiert, zahlt sich das schnell aus – selbst bei kleineren Projekten. Der Mehrwert zeigt sich besonders, wenn für das Tragwerk ohnehin FE-Analysen, etwa für Geschossdecken, erforderlich sind. Statt separate FE-Modelle aufzubauen, verlagern Sie die Modellierungszeit besser in das zentrale Strukturmodell. Sobald dieses vorliegt, lassen sich Nachweise und Analysen deutlich schneller durchführen. Einmal modelliert – mehrfach profitiert.
Strukturmodell ableiten
Liegt ein IFC-Modell aus dem BIM-Prozess vor, entfällt die manuelle Modellierung des Strukturmodells. In diesem Fall wird es direkt aus dem Architekturmodell abgeleitet. Je nach Projektkomplexität ist etwas Zeit für die Aufbereitung nötig – doch auch diese Investition zahlt sich mehrfach aus. Denn sobald das Strukturmodell bereitsteht, werden alle Nachweise und Analysen schneller durchgeführt. So profitieren Sie auch hier von einem zentralen Modell – ganz ohne doppelten Aufwand.
Fundamentplatte bemessen
Ist das Strukturmodell im StrukturEditor erstellt, lässt sich mit wenigen Klicks eine vertikale Lastverteilung erzeugen. Damit ist nicht nur das Lastniveau für jedes Bauteil bekannt – auch die vollständige Belastungssituation der Fundamentplatte liegt vor. Der Weg zum Bemessungsmodell in MicroFe ist dann schnell und intuitiv. So sparen Sie wertvolle Zeit und können bereits in frühen Projektphasen sichere Vorbemessungen durchführen.
Gebäudeaussteifung
Im Strukturmodell können einzelne Elemente als „aussteifend“ definiert werden – typischerweise geeignete Wände. Damit dient das Modell als Grundlage für die Beurteilung der Gebäudeaussteifung. Bei regelmäßigen Grund- und Aufrissen genügt die vereinfachte Analyse mit dem Modul U811.de. Bei komplexeren Strukturen kommt das genaueres FEM-Verfahren mit MicroFe M130.de zum Einsatz. In beiden Fällen spart das zentrale Strukturmodell viel Zeit – und sorgt für schnelle Klarheit bei der Aussteifung.
Deckensysteme bemessen
Ein Strukturmodell im Hochbau wird geschossweise aufgebaut. Die Decke bildet den oberen Abschluss eines Geschosses, wird von darunterliegenden Wänden und Stützen getragen und von den darüberliegenden zusätzlich belastet. Aus diesem Modell lässt sich mit wenigen Klicks ein Bemessungsmodell für die Decke in MicroFe ableiten – inklusive aller Lagerungen und Belastungen. So gelingt die Bauteilbemessung in nur wenigen Minuten. Dadurch reduzieren Sie den Aufwand erheblich und gelangen schneller zu verlässlichen Ergebnissen.
Bauteile bemessen
Mit dem Strukturmodell und der vertikalen Lastverteilung sind im StrukturEditor alle Bauteile geometrisch und belastungstechnisch vollständig beschrieben. Damit stehen alle Informationen für den Nachweis bereit. Ein Klick genügt, um ein Berechnungsmodell zu erzeugen und die Bemessung von Stützen oder Wänden in der BauStatik durchzuführen. Dank Serienerstellung lassen sich viele Bauteile in kürzester Zeit bemessen – effizient und konsistent.
Variantenuntersuchungen
Mit dem zentralen Strukturmodell lassen sich Varianten besonders effizient untersuchen. Sie können alternative Tragwerkslösungen schnell vergleichen und bewerten. Auch wenn in der Praxis oft mit Positionsstatik gearbeitet wird, gibt es Tragwerke, die eine räumliche Beurteilung erfordern – etwa bei unklarem Lastfluss. Das im StrukturEditor erstellte Modell lässt sich direkt in eine 3D-FE-Berechnung mit MicroFe überführen. Selbst bei komplexen Variantenuntersuchungen spart die vorhandene Geometrie viel Zeit. So wird auch die anspruchsvolle räumliche Analyse effizient und schnell erstellt.
Nächste Schritte
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StrukturEditor: Zentrales Modell für die Tragwerksplanung
Der StrukturEditor verbindet im Rahmen der modellorientierten Tragwerksplanung die Bemessungen mit einem durchgängigen Workflow. Berechnungsmodelle aus MicroFe können direkt im StrukturEditor verwaltet und für weitere Nachweise genutzt werden.
Außerdem können die im StrukturEditor erstellten Modelle und Informationen als Grundlage für die BauStatik verwendet werden. Dies gewährleistet konsistente Daten und reduziert den Eingabeaufwand spürbar. Der StrukturEditor ist damit die zentrale Plattform für effiziente, normgerechte und BIM-konforme Arbeitsabläufe.
Die Anwendungen der mb WorkSuite vorgestellt
Der StrukturEditor der mb WorkSuite ist Ihr Einstieg in die modellorientierte Tragwerksplanung. Er bildet das Tragwerk als 3D-Systemlinienmodell ab und dient als zentrale Datenquelle für Lastermittlungen, Nachweise und Auswertungen. Das Strukturmodell kann direkt erstellt oder aus einem Architektur- bzw. IFC-Modell abgeleitet werden – ideal für BIM-Projekte. Es unterstützt sowohl Positionsstatik (BauStatik) als auch FE-Berechnungen (MicroFe) auf einheitlicher Geometriebasis. Die intuitive Bedienung und die Integration in die mb WorkSuite ermöglichen einen schnellen, unkomplizierten Einstieg. Der StrukturEditor ist kostenfrei verfügbar und kann durch Zusatzmodule erweitert werden. Starten Sie jetzt mit der modellorientierten Tragwerksplanung - für mehr Effizienz und Planungssicherheit.









